Marina Frank - Vielseitig!

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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


21.02.2017 - Das ist mir doch egal!

Das ist mir doch egal! Dieser Spruch begegnete mir neulich von mehreren Leuten auf einer Geburtstagsfeier. Er stimmte mich nachdenklich, denn es ging nicht etwa darum, für welches Stück Torte sich jemand entscheiden sollte. Käsesahne oder lieber Zitronenkuchen? Die Beantwortung dieser Frage stellt für die meisten von uns kein Problem dar. Im Zweifelsfall und wenn der Appetit groß genug ist, erfreut man sich eben an beidem.

Nein! Hier ging es um Politik. Ich gebe zu, keine unkomplizierte Thematik. Aber gerade deshalb darf sie uns nicht gleichgültig sein!

Das ist mir doch egal! Wer meint, sich mit dieser Einstellung aus allem heraushalten zu können, der irrt. Gerade jetzt brauchen wir klare Aussagen. Zu hoffen, es wird schon alles nicht so schlimm und spätestens in zehn Jahren ist der Spuk sowieso wieder vorbei, reicht nicht. Seinen Kopf in den Sand zu stecken, mag bequem sein, doch diese Strategie nützt nur denjenigen, die aus purem Egoismus handeln.

Diese Homepage ist keine politische. Dennoch rufe ich dazu auf, sich gegen alles, was uns auseinander dividiert zur Wehr zu setzen. Jede/r einzelne von uns kann auf ihre/seine Art etwas dazu beitragen. Manchmal ist es nur eine Frage der eigenen Fantasie oder der Kreativität. Gehen Sie mit einer positiven Haltung voran, statt zu jammern und alles schwarz zu sehen. Das ist nicht immer einfach, ich weiß. Aber ich sage: lieber sollte man es versuchen, als die Hände in den Schoß zu legen.

Auch kleine Schritte zählen. Besonders im zwischenmenschlichen Bereich kann man mit ein wenig Offenheit viel bewirken. Eines darf unter gar keinen Umständen zunehmen, der Spruch: „Das ist mir doch egal.“

Ihre Marina Frank


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Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe