18.08.2014 - Der Anfang, oder mein erstes Mal
Kennen Sie den Film Frühstück bei Tiffany? Ich liebe diesen Streifen und lasse es mir nicht nehmen, ihn einmal im Jahr anzuschauen. Sie werden sich jetzt fragen, was die Geschichte der Holly Golightly (gespielt von Audrey Hepburn) mit dem Blog hier zu tun hat. Auf den ersten Blick nicht sehr viel. Die Story spielt in New York und die Hauptperson ist gerade einmal neunzehn Jahre alt.Wenn Sie den Film kennen, erinnern Sie sich vielleicht daran, dass er mehrere Szenen enthält, in denen Holly und ihr Nachbar Paul (gespielt von George Peppard) beschließen, Dinge zu tun, die sie noch nie zuvor gemacht haben. So schlendert das Paar morgens um sechs die Fifth Avenue entlang. Es ist Hollys erstes Mal. Danach begehen die beiden einen Ladendiebstahl. Das hat Paul noch nie gemacht.
Was soll ich Ihnen sagen? Ich habe noch nie einen Blog geschrieben. Das hier ist also mein erstes Mal. Es ist der Anfang einer Reihe von Beiträgen, mit denen ich Sie über Ereignisse und Gedanken, die mich bewegen, informieren möchte. Anregungen Ihrerseits sind immer willkommen. Wie genau dieser Blog aussehen wird und welche Inhalte ihn ausmachen, wird die Zukunft zeigen. Dies hier ist ja erst der Anfang.
Bis bald... im nächsten Blog-Eintrag!
Ihre Marina Frank
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Esperanza - Leseprobe gefällig?
Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:Hier finden Sie eine weitere LeseprobeMarlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.
»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«
Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.
Ein Katalanischer Sommer
Tödliches Geschenk
Esperanza
