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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


29.12.2014 - Die schönsten Momente des Jahres

Nun ist es fast vorüber, das Jahr 2014 und viele von uns ziehen ihr ganz persönliches Resümee. Wahrscheinlich berücksichtigen die meisten Leute dabei negative und positive Ereignisse. Man will ja einen ausgewogenen Blick auf die vergangenen zwölf Monate werfen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Besonders aus Niederlagen und Krisen geht man ja bekanntlich gestärkt hervor.

Ich möchte mich dennoch ausschließlich den positiven Momenten und Ereignissen des vergangenen Jahres widmen. Dadurch ergeben sich zwei sehr angenehme Effekte, und zwar:

a) Es macht großen Spaß, sich an schöne Zeiten zu erinnern.
b) Wenn Sie jedes Jahr eine Liste positiver Momente und Ereignisse anfertigen, entsteht so auf Dauer eine wunderbare Sammlung, eine Art Jahrestagebuch, das man immer wieder gern durchbläüttert.

Probieren Sie es doch einfach mal aus. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit den schönsten Momenten des Jahres.

Ihre Marina Frank


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Tödliches Geschenk - Leseprobe gefällig?

»Dieses verdammte Telefon!«, rief er plötzlich und hieb mit der Faust auf den Couchtisch, sodass die Tassen auf den Untertassen tanzten. Axel war wütend. Reichte es nicht, dass er in den letzten acht Wochen wegen Bea ständig mit schlechten Nachrichten aus dem Krankenhaus rechnen musste und froh war, wenn das Telefon nicht klingelte? Nun saß er hier wie auf Kohlen und hoffte inständig auf Anna-Lenas Anruf.

Wieso kam die Familie nicht zur Ruhe? Es sah doch alles so gut aus. Beas Transplantation stand kurz bevor. Mit Sabines Niere würde sie wieder ganz gesund werden, hatten die Ärzte gesagt, und nun das! Wo war Anna-Lena?

Um viertel nach elf klingelte es an der Haustür. Axel ging, um zu öffnen. Es war Conny. Anstatt ihn wie sonst überschwänglich zu begrüßen und mit einem Redeschwall zu überfallen, stand sie nur so da. Sie sah ihn entsetzt an – einen Zettel in der Hand.

Axel verstand nicht, was das sollte. Er brauchte einen Moment, bevor er fragte: »Ist alles in Ordnung mit dir?« Er trat einen Schritt zur Seite, um Conny hereinzulassen. Sie rührte sich nicht. Es sah so aus, als sei sie an der Türschwelle festgeklebt.

»Komm ins Haus. Du wirst noch ganz nass«, sagte Axel, schob Conny mit einer Hand, die er ihr auf den Arm legte, an sich vorbei und schloss die Tür. Axel sah Conny an. Wortlos hielt sie ihm den Zettel entgegen.

»Was soll ich damit?«, fragte Axel. Conny schwieg noch immer. »Was ist denn bloß mit dir los? Hast du etwa deine Sprache verloren?«

»Lies!«, sagte Conny mit tonloser Stimme. Axel griff nach dem Zettel, der vom Regen feucht geworden war. Er las die Worte, die darauf standen, ohne deren Bedeutung zu erfassen. Sie lauteten:

Diese Transplantation darf nicht stattfinden!
Wenn Sie Ihre Tochter lebend wiedersehen wollen,
lassen Sie die Finger davon!!!

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe