Marina Frank - Vielseitig!

Ein katalanischer Sommer
Kommen Sie mit auf eine Reise in die katalanische Metropole Barcelona
Ein Buch über Liebe, Schuld und Abenteuerlust

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Tödliches Geschenk
Eine Familien-Idylle wird zerstört. Eine neue Niere muss gefunden werden. Und plötzlich wird auch noch ein Kind entführt...
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Zehn Kurzgeschichten von
Hoffnung und Liebe, Mut und Zuversicht

Geschichten, die berühren und zu Herzen gehen!

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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


13.11.2014 - Ein neues Buch entsteht

Mein Erstlingswerk „Tödliches Geschenk“ ist zwar erst seit einigen Wochen auf dem Markt, aber ich widme mich bereits dem nächsten Buch. Es ist eine schöne Erfahrung, sich mit neuen Charakteren und deren Geschichte vertraut zu machen. Sie sind wie Fremde, die ich immer besser kennenlerne. Mit der Zeit werden sie sogar zu guten Freunden.

Die Story spielt in Hamburg und Barcelona. Das ist naheliegend, da ich beide Städte sehr mag. Jede hat ihren ganz besonderen Charme.

Worum geht es in der neuen Geschichte?

Manuela ist Ende vierzig und arbeitet als Bedienung in einem Hamburger In-Café. Eines Tages bricht sie auf, um dem grauen, nicht immer leichten Alltag mit Mann und zwei pubertierenden Teenagern zu entfliehen. Mehr oder weniger zufällig gelangt sie nach Barcelona, wo sie Jemandem aus ihrer Vergangenheit begegnet. Es könnte alles so schön sein – wäre da nicht dieser schreckliche, unverzeihliche Vorfall von damals, der Manuela schwer zu schaffen macht und sie selbst bis nach Spanien verfolgt. Manuela wird gezwungen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen …

Mehr wird noch nicht verraten!

Ich hoffe, ich habe Sie ein bisschen neugierig gemacht?! Bis zur Fertigstellung wird es noch etwas dauern, aber ich halte Sie auf dem Laufenden :-)

Ihre Marina Frank


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Ein Katalanischer Sommer - Leseprobe gefällig?

Barcelona ist strahlend hell. Am tiefblauen Himmel scheint die Sonne und die Luft flimmert vor Hitze über der Plaça Catalunya im Herzen der Stadt. Touristen sitzen auf schattigen Bänken, um ein Weilchen zu rasten. Kinder füttern Tauben und jagen ihnen nach. Junge Leute haben es sich unter Bäumen auf einer kleinen Rasenfläche bequem gemacht.

Heute ist Mittwoch. Manuela steht oberhalb der Plaça neben einer Wasser-Fontäne, die ihre erfrischenden feinen Tröpfchen vom leichten Wind in alle Himmelsrichtungen davontragen lässt. Hamburg scheint ihr unendlich weit weg zu sein. Wenn sie jetzt daran denkt, kommt es ihr grau und kalt vor. Und dann ist da noch Thorsten. Auf seine Gesellschaft legt sie zurzeit keinen gesteigerten Wert. Manuela will gar nicht wissen, mit wem er sie dieses Mal betrogen hat. Sie nimmt an, dass es sich entweder um eine Sekretärin oder eine seiner Studentinnen handelt. Die jungen Mädchen himmeln ihren Herrn Professor Thorsten Schenk ja geradezu an. Manuela fragt sich, was sie dazu bewegt, ausgerechnet Kunstgeschichte zu studieren. Sie selber findet die Analyse der Werke »alter Meister« ermüdend.

Manuela schüttelt den Kopf und blickt in Richtung der Straße, um auf andere Gedanken zu kommen. Hier ist was los. Linienbusse, Lastwagen, PKWs, die Stadtrundfahrtbusse und nicht zu vergessen die für Barcelona so typischen schwarz-gelben Taxis stauen sich und kommen nur langsam vom Fleck. Motorradfahrer sausen zwischen den anderen Verkehrsteilnehmern hindurch. An der Haltestelle für die Aero-Busse, mit denen die Touristen vom bzw. zum Flughafen gebracht werden – sie befindet sich direkt vor dem Gebäude des Corte Inglés, Spaniens größter Kaufhauskette – steigen Neuankömmlinge aus und strömen auf die Straße. Andere Leute drängen in den Bus, um ihre Abreise anzutreten. Auch die Gehwege sind gut besucht. Menschen aus aller Herren Länder bestaunen Geschäfte und Hotels. Manuela stört das nicht. Trotz der rund zweitausend Kilometer, die sie im Zug durch halb Europa zurückgelegt hat, fühlt sie sich frisch und ausgeruht, ja irgendwie beschwingt.

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