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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


23.09.2015 - Herbstanfang

Heute beginnt der Herbst. Ich freue mich auf diese bunte Jahreszeit. Nicht nur der Frühling ist ein echtes Highlight, was leuchtende Farben betrifft. Auch an den roten, orangenen und gelben Blättern, die im Sonnenlicht des sogenannten goldenen Oktobers erstrahlen, kann ich mich gar nicht sattsehen.

Und dann die vielen leckeren Sachen, die es jetzt wieder zu Essen und zu Trinken gibt: Zwiebelkuchen, Federweißer, Kirbiscreme, die vielen Eintöpfe, ein heißer Tee zum Apfelkuchen an einem verregneten Nachmittag …

Herbstzeit ist Lesezeit. Für mich gibt es nichts Gemütlicheres, als mit einem Buch auf dem Sofa zu sitzen, wenn der Sturm ums Haus fegt und man sich in eine weiche warme Decke einkuscheln kann.

Und mit reichlich Vitamin C und warmer Kleidung kommen wir alle bestimmt auch ohne Erkältung durch diese abwechslungsreiche Jahreszeit. Ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst.

Ihre Marina Frank


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... und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...

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Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe