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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


10.12.2014 - Hoffnung

Wer hoffen kann, fängt ganz neu an.
Wer hoffen kann, braucht nicht viel.
Wer hoffen kann, tut gut daran.
Wer hoffen kann, hat ein Ziel.

Wer hoffen kann, ist guter Dinge.
Wer hoffen kann, findet sein Glück.
Wer hoffen kann, sei froh und singe.
Wer hoffen kann, blickt nie zurück.

Wer hoffen kann, glaubt an die Sache.
Wer hoffen kann, schenkt ihr Vertrauen.
Wer hoffen kann, ist nicht der Schwache.
Wer hoffen kann, wird in die Zukunft schauen.

Wer hoffen kann, wird dafür brennen.
Wer hoffen kann, ist mit dabei.
Wer hoffen kann, lernt die Zuversicht kennen.
Wer hoffen kann, macht sich von Zweifeln frei.

Wer hoffen kann, ist der Sieger.
Wer hoffen kann, gewinnt das Spiel.
Wer hoffen kann, wird zum Überflieger.
Wer hoffen kann, gelangt ans Ziel.

Auch wenn es manchmal schwerfällt: Geben Sie die Hoffnung nicht auf.

Ihre Marina Frank


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Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe