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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


22.11.2016 - Ich bin wieder da

Ich bin wieder da. Nach mehreren Monaten Abwesenheit ist es nun endlich wieder so weit. Zu meiner großen Freude wende ich mich heute mit diesem Blog-Eintrag an Sie.

Wir alle sind darauf aus, unser Leben genauestens zu timen. Alles ist minutiös geplant und wehe, es kommt etwas dazwischen! Dann zerfällt unser Tagesprogramm und wir schaffen es häufig nicht mehr, den unvorhergesehenen Zwischenfall zu kompensieren. Aber das Leben ist nun einmal unberechenbar. Wenn ich eines in den letzten Wochen erfahren habe, dann das.

Ich habe aber auch erleben dürfen, wie flexibel man plötzlich sein kann und wie wichtig der Augenblick ist. Verschieben Sie nichts, was Sie auch jetzt schon erledigen können. Ich weiß, wie schwierig das ist - zumal, wenn es sich um etwas Unangenehmes handelt. Aber nur Mut. Denn eines ist sonnenklar: die goldenen Momente zeigen sich auch wieder - ganz bestimmt.

Ihre Marina Frank


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Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe