Marina Frank - Vielseitig!

Ein katalanischer Sommer
Kommen Sie mit auf eine Reise in die katalanische Metropole Barcelona
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Zehn Kurzgeschichten von
Hoffnung und Liebe, Mut und Zuversicht

Geschichten, die berühren und zu Herzen gehen!

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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


11.06.2015 - Neues aus der Schreibstube

Wer diesen Blog regelmäßig liest weiß, dass ich ab und zu über meine Aktivitäten am Schreibtisch berichte. Der nächste Roman ist in Arbeit und er bereitet mir ein großes Vergnügen.

Vor einiger Zeit habe ich ein weiteres, sehr interessantes Arbeitsfeld für mich entdeckt: Das Verfassen von Kurzgeschichten. Im Gegensatz zu Romanen sind sie rasch erzählt. Das gibt ihnen ein gewisses Tempo und mir, als Autorin, das auch mal gute Gefühl, eine Sache abschließen zu können. Kurzgeschichten haben es in sich. Es ist eine Herausforderung, auf begrenztem Raum sinnvolle, unterhaltsame, spannende, emotionsgeladene Storys zu entwickeln und es macht Spaß.

Meine Kurzgeschichten haben alle eine positive Botschaft. Es geht um Hoffnung, Liebe, Mut und Zuversicht. Mit schrecklichen Meldungen werden wir jeden Tag konfrontiert. Warum nicht auch mal etwas Schönes lesen?

Bald ist es so weit, und dann erfahren Sie, wie Sandra ihre Angst überwindet oder Regine es allen zeigt. Sie können nachlesen, wie für Simone an einem verregneten Tag die Sonne aufgeht und wie Johanna ihren Lebensmut zurück gewinnt. Das ist noch nicht alles. Lassen Sie sich überraschen und freuen Sie sich auf die Veröffentlichung meiner Geschichten.

Sie zu erfinden und aufzuschreiben, tut mir sehr gut. Ich würde mich freuen, wenn es Ihnen beim Lesen ähnlich ginge.

Ihre Marina Frank


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Wie romantisch!

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Ein Katalanischer Sommer - Leseprobe gefällig?

Barcelona ist strahlend hell. Am tiefblauen Himmel scheint die Sonne und die Luft flimmert vor Hitze über der Plaça Catalunya im Herzen der Stadt. Touristen sitzen auf schattigen Bänken, um ein Weilchen zu rasten. Kinder füttern Tauben und jagen ihnen nach. Junge Leute haben es sich unter Bäumen auf einer kleinen Rasenfläche bequem gemacht.

Heute ist Mittwoch. Manuela steht oberhalb der Plaça neben einer Wasser-Fontäne, die ihre erfrischenden feinen Tröpfchen vom leichten Wind in alle Himmelsrichtungen davontragen lässt. Hamburg scheint ihr unendlich weit weg zu sein. Wenn sie jetzt daran denkt, kommt es ihr grau und kalt vor. Und dann ist da noch Thorsten. Auf seine Gesellschaft legt sie zurzeit keinen gesteigerten Wert. Manuela will gar nicht wissen, mit wem er sie dieses Mal betrogen hat. Sie nimmt an, dass es sich entweder um eine Sekretärin oder eine seiner Studentinnen handelt. Die jungen Mädchen himmeln ihren Herrn Professor Thorsten Schenk ja geradezu an. Manuela fragt sich, was sie dazu bewegt, ausgerechnet Kunstgeschichte zu studieren. Sie selber findet die Analyse der Werke »alter Meister« ermüdend.

Manuela schüttelt den Kopf und blickt in Richtung der Straße, um auf andere Gedanken zu kommen. Hier ist was los. Linienbusse, Lastwagen, PKWs, die Stadtrundfahrtbusse und nicht zu vergessen die für Barcelona so typischen schwarz-gelben Taxis stauen sich und kommen nur langsam vom Fleck. Motorradfahrer sausen zwischen den anderen Verkehrsteilnehmern hindurch. An der Haltestelle für die Aero-Busse, mit denen die Touristen vom bzw. zum Flughafen gebracht werden – sie befindet sich direkt vor dem Gebäude des Corte Inglés, Spaniens größter Kaufhauskette – steigen Neuankömmlinge aus und strömen auf die Straße. Andere Leute drängen in den Bus, um ihre Abreise anzutreten. Auch die Gehwege sind gut besucht. Menschen aus aller Herren Länder bestaunen Geschäfte und Hotels. Manuela stört das nicht. Trotz der rund zweitausend Kilometer, die sie im Zug durch halb Europa zurückgelegt hat, fühlt sie sich frisch und ausgeruht, ja irgendwie beschwingt.

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