Marina Frank - Vielseitig!

Ein katalanischer Sommer
Kommen Sie mit auf eine Reise in die katalanische Metropole Barcelona
Ein Buch über Liebe, Schuld und Abenteuerlust

Mehr Infos Bestellen

Tödliches Geschenk
Eine Familien-Idylle wird zerstört. Eine neue Niere muss gefunden werden. Und plötzlich wird auch noch ein Kind entführt...
Der ungewöhnliche Krimi zum Thema Organspende

Mehr Infos Bestellen

Esperanza

Zehn Kurzgeschichten von
Hoffnung und Liebe, Mut und Zuversicht

Geschichten, die berühren und zu Herzen gehen!

Mehr Infos Bestellen
Bootstrap Slider
Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


26.10.2015 - Platzwechsel

Ein Platzwechsel kann nicht schaden. Was ich damit meine? Nun ja, probieren Sie es doch einmal aus und setzen Sie sich nicht - wie immer - auf denselben Stuhl am Tisch. Ob in der Familie oder allein. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und mögen es, den üblichen Platz einzunehmen. Niemand kommt auf die Idee, am liebgewonnenen Sitz zu zweifeln. Dabei kann es interessant sein, die Küche oder das Wohnzimmer aus einer völlig anderen Perspektive zu erleben.

Die Lichtverhältnisse, das Gefühl für den Raum und die Aufteilung der Möbel werden neu wahrgenommen. Dadurch kommt unser Gehirn in Schwung. Die Fantasie wird angeregt und vielleicht schauen wir wieder genauer hin.

Der oft so graue Alltag wird nicht bunter, wenn man auf einem anderen Platz sitzt, aber die Kommunikation verläuft in neuen Bahnen.

Stellen Sie sich nur einmal eine vierköpfige Familie beim Sonntagsfrühstück vor. Der Tisch ist mit reichlich leckeren Zutaten wie Butter, Marmelade, Brötchen, Orangensaft, Käse- und Wurstteller, Tee- und Kaffeekannen gedeckt. In einer Ecke steht ein mit Eiern gefülltes Körbchen, in der anderen die Milch. Jedes Familienmitglied wird irgendwann darauf angewiesen sein, um etwas zu bitten, zum Beispiel, wenn es ein Ei möchte oder den Tee.

Auf ganz neuen Plätzen wird sich auch der Austausch unter einander verändern.

Das mag banal klingen. Aber gerade darin liegt manchmal der Clou.

Ich stelle gern meine Möbel um. Das bedeutet für meine Mitmenschen meistens etwas Stress und Katze Hanni ist noch weniger davon begeistert, sich umzugewöhnen. Mir macht es aber Spaß.

Sie müssen ja nicht gleich Ihr ganzes Wohnzimmer umräumen. Setzen Sie sich einfach mal ans andere Ende des Tisches und schauen Sie, was geschieht. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei Ihrem Platzwechsel.

Ihre Marina Frank


Vorheriger Beitrag vom 15.10.2015
Zeit zum Kuscheln

Nächster Beitrag vom 02.11.2015
Buchtipp: “Das Lavendelzimmer“ von Nina George

RSS-Feed zum Blog von Marina Frank Klicken Sie links auf das RSS-Feed-Symbol, um den Blog von Marina Frank zu abonnieren. So verpassen Sie keinen neuen Eintrag!



Esperanza - Leseprobe gefällig?

Hier ein kurzer Auszug aus der Geschichte „Das Ziel“:

Marlene wollte den Hamburg-Marathon mitlaufen. Es waren noch drei Wochen bis zum letzten Sonntag im April, dem Tag, an dem das städtische Großereignis jedes Jahr stattfand. Sie fieberte dem Termin entgegen und konnte es kaum erwarten, die 42,195 km lange Strecke in Angriff zu nehmen. Allein für den Versuch erntete Marlene in ihrem Freundeskreis große Bewunderung. Man blickte zu ihr auf und machte ihr Mut.

»Du packst das!«, sagten die Leute. »Unsere Marlene! Wenn nicht du, wer dann? Wir drücken dir die Daumen. Was soll da schon schiefgehen?«

Irgendwann wurde ihr das Gerede zu viel. Für Marlene sah es beinahe so aus, als schmückte sich manch einer damit, jemanden persönlich zu kennen, der am Marathon teilnahm. Dieser Eindruck befremdete sie und sie beschloss, keinen weiteren Gedanken mehr daran zu verschwenden. Alles, was sie wollte, war eine möglichst gute Vorbereitung, um eine ausgezeichnete Zeit zu laufen. Dass jedes Jahr tausende Zuschauer am Straßenrand standen, die den Sportlern auf der Strecke zujubelten – also dieses Mal auch ihr – war für sie Ansporn genug.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe