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Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


14.12.2015 - Wie finde ich ein gutes Buch?

Wie finde ich ein gutes Buch? Und wann kann man überhaupt davon sprechen? Diese Fragen treiben nicht nur mich als Leserin, sondern viele Leute um.

Wonach soll man auf der Suche nach interessanter Lektüre gehen? Die Ranglisten der großen Internet-Buchhandlungen? Was sagt ein Platz unter den ersten hundert in der Bestseller-Liste überhaupt über den Inhalt eines Werkes aus? Ich fürchte, wenig.

Auch Rezensionen sind meiner Ansicht nach keine große Hilfe, bei der Buchauswahl. Meistens haben sie keinen Tiefgang und sie sind individuell, was ihre Aussagekraft in Frage stellt.

Wäre da noch die Leseprobe. Das ist schon mal eine gute Möglichkeit, sich dem Roman, Krimi oder Jugendbuch anzunähern. Auf diese Weise kann man den Schreibstil prüfen und herausfinden, ob die Story etwas hergibt.

Als das Internet noch nicht marktbestimmend im Buchhandel war, ging man direkt in die Läden, um dort nach guter Lektüre zu stöbern.

Sich Bücher auf Empfehlung zu besorgen, wäre eine gute Alternative und meistens funktioniert das auch, wenn die Leute wissen, wofür man sich interessiert. Außerdem kommt man so mit ihnen ins Gespräch.

Und vielleicht muss man auch mal das Risiko eingehen und sich einfach so ein Buch bestellen. Könnte ja sein, dass sie Glück haben und es Ihnen gefällt.

Die Frage aber bleibt: Wie finde ich ein gutes Buch?

Ihre Marina Frank


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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

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Tödliches Geschenk - Leseprobe gefällig?

»Dieses verdammte Telefon!«, rief er plötzlich und hieb mit der Faust auf den Couchtisch, sodass die Tassen auf den Untertassen tanzten. Axel war wütend. Reichte es nicht, dass er in den letzten acht Wochen wegen Bea ständig mit schlechten Nachrichten aus dem Krankenhaus rechnen musste und froh war, wenn das Telefon nicht klingelte? Nun saß er hier wie auf Kohlen und hoffte inständig auf Anna-Lenas Anruf.

Wieso kam die Familie nicht zur Ruhe? Es sah doch alles so gut aus. Beas Transplantation stand kurz bevor. Mit Sabines Niere würde sie wieder ganz gesund werden, hatten die Ärzte gesagt, und nun das! Wo war Anna-Lena?

Um viertel nach elf klingelte es an der Haustür. Axel ging, um zu öffnen. Es war Conny. Anstatt ihn wie sonst überschwänglich zu begrüßen und mit einem Redeschwall zu überfallen, stand sie nur so da. Sie sah ihn entsetzt an – einen Zettel in der Hand.

Axel verstand nicht, was das sollte. Er brauchte einen Moment, bevor er fragte: »Ist alles in Ordnung mit dir?« Er trat einen Schritt zur Seite, um Conny hereinzulassen. Sie rührte sich nicht. Es sah so aus, als sei sie an der Türschwelle festgeklebt.

»Komm ins Haus. Du wirst noch ganz nass«, sagte Axel, schob Conny mit einer Hand, die er ihr auf den Arm legte, an sich vorbei und schloss die Tür. Axel sah Conny an. Wortlos hielt sie ihm den Zettel entgegen.

»Was soll ich damit?«, fragte Axel. Conny schwieg noch immer. »Was ist denn bloß mit dir los? Hast du etwa deine Sprache verloren?«

»Lies!«, sagte Conny mit tonloser Stimme. Axel griff nach dem Zettel, der vom Regen feucht geworden war. Er las die Worte, die darauf standen, ohne deren Bedeutung zu erfassen. Sie lauteten:

Diese Transplantation darf nicht stattfinden!
Wenn Sie Ihre Tochter lebend wiedersehen wollen,
lassen Sie die Finger davon!!!

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe