Marina Frank - Blog 
Marina Frank - Vielseitig!

Ein katalanischer Sommer
Kommen Sie mit auf eine Reise in die katalanische Metropole Barcelona
Ein Buch über Liebe, Schuld und Abenteuerlust

Mehr Infos Bestellen

Tödliches Geschenk
Eine Familien-Idylle wird zerstört. Eine neue Niere muss gefunden werden. Und plötzlich wird auch noch ein Kind entführt...
Der ungewöhnliche Krimi zum Thema Organspende

Mehr Infos Bestellen

Esperanza

Zehn Kurzgeschichten von
Hoffnung und Liebe, Mut und Zuversicht

Geschichten, die berühren und zu Herzen gehen!

Mehr Infos Bestellen
Bootstrap Slider
Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


23.11.2017 - Wünsche

Wünsche kann man immer und jederzeit haben, nicht nur zu Weihnachten. Sie sind wichtiger als man denkt. Wünsche lassen uns träumen. Ob klein oder groß, sie beflügeln unsere Fantasie.

Wünsche können sehr individuell sein. Das sieht man besonders gut in den Fernsehsendungen und Shows, die es darauf anlegen, einzelnen oder sogar ganzen Gruppen mit der Erfüllung eines Herzenswunsches eine Freude zu bereiten. Rudi Carrell ließ Millionen Zuschauer daran teilhaben. Und vielleicht hat der eine oder die andere nach der Ausstrahlung von „Lass dich überraschen“ auch schon mal darüber nachgedacht, welchen unerfüllten Wunsch er/sie, oft im Geheimen, mit sich herumträgt.

Der Wunsch eines Mitmenschen kann vollkommen absurd anmuten. Um niemandem zu nahezutreten, verzichte ich an dieser Stelle ganz bewusst auf konkrete Beispiele. Aber Vorsicht! Wer sagt denn, dass es im umgekehrten Falle nicht genauso wäre und wir ein wenig für unseren Wunsch belächelt werden?

Wünsche können materieller oder immaterieller Natur sein. Sie sind immer mit einer gewissen Sehnsucht verbunden. Wünsche sind lebensbejahend. Wer keine mehr hat, wird sich irgendwann langweilen und hoffentlich bald neue für sich entdecken.

Wünsche sollte man nicht mit Träumen verwechseln. Auch wer eher selten träumt, kann Wünsche haben.

In einem sind wir Menschen uns alle einig, denke ich: Wir wünschen uns ein friedliches Zusammenleben. Ich fürchte allerdings, dieser Wunsch bleibt für lange Zeit unerfüllt.

Ich wünsche Ihnen und mir noch viele Wünsche.

Ihre Marine Frank


Vorheriger Beitrag vom 12.10.2017
Die verfahrene Situation in Katalonien

Nächster Beitrag vom 03.12.2017
Tolle Worte

RSS-Feed zum Blog von Marina Frank Klicken Sie links auf das RSS-Feed-Symbol, um den Blog von Marina Frank zu abonnieren. So verpassen Sie keinen neuen Eintrag!



Ein Katalanischer Sommer - Leseprobe gefällig?

Barcelona ist strahlend hell. Am tiefblauen Himmel scheint die Sonne und die Luft flimmert vor Hitze über der Plaça Catalunya im Herzen der Stadt. Touristen sitzen auf schattigen Bänken, um ein Weilchen zu rasten. Kinder füttern Tauben und jagen ihnen nach. Junge Leute haben es sich unter Bäumen auf einer kleinen Rasenfläche bequem gemacht.

Heute ist Mittwoch. Manuela steht oberhalb der Plaça neben einer Wasser-Fontäne, die ihre erfrischenden feinen Tröpfchen vom leichten Wind in alle Himmelsrichtungen davontragen lässt. Hamburg scheint ihr unendlich weit weg zu sein. Wenn sie jetzt daran denkt, kommt es ihr grau und kalt vor. Und dann ist da noch Thorsten. Auf seine Gesellschaft legt sie zurzeit keinen gesteigerten Wert. Manuela will gar nicht wissen, mit wem er sie dieses Mal betrogen hat. Sie nimmt an, dass es sich entweder um eine Sekretärin oder eine seiner Studentinnen handelt. Die jungen Mädchen himmeln ihren Herrn Professor Thorsten Schenk ja geradezu an. Manuela fragt sich, was sie dazu bewegt, ausgerechnet Kunstgeschichte zu studieren. Sie selber findet die Analyse der Werke »alter Meister« ermüdend.

Manuela schüttelt den Kopf und blickt in Richtung der Straße, um auf andere Gedanken zu kommen. Hier ist was los. Linienbusse, Lastwagen, PKWs, die Stadtrundfahrtbusse und nicht zu vergessen die für Barcelona so typischen schwarz-gelben Taxis stauen sich und kommen nur langsam vom Fleck. Motorradfahrer sausen zwischen den anderen Verkehrsteilnehmern hindurch. An der Haltestelle für die Aero-Busse, mit denen die Touristen vom bzw. zum Flughafen gebracht werden – sie befindet sich direkt vor dem Gebäude des Corte Inglés, Spaniens größter Kaufhauskette – steigen Neuankömmlinge aus und strömen auf die Straße. Andere Leute drängen in den Bus, um ihre Abreise anzutreten. Auch die Gehwege sind gut besucht. Menschen aus aller Herren Länder bestaunen Geschäfte und Hotels. Manuela stört das nicht. Trotz der rund zweitausend Kilometer, die sie im Zug durch halb Europa zurückgelegt hat, fühlt sie sich frisch und ausgeruht, ja irgendwie beschwingt.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe