Marina Frank - Vielseitig!

Ein katalanischer Sommer
Kommen Sie mit auf eine Reise in die katalanische Metropole Barcelona
Ein Buch über Liebe, Schuld und Abenteuerlust

Mehr Infos Bestellen

Tödliches Geschenk
Eine Familien-Idylle wird zerstört. Eine neue Niere muss gefunden werden. Und plötzlich wird auch noch ein Kind entführt...
Der ungewöhnliche Krimi zum Thema Organspende

Mehr Infos Bestellen

Esperanza

Zehn Kurzgeschichten von
Hoffnung und Liebe, Mut und Zuversicht

Geschichten, die berühren und zu Herzen gehen!

Mehr Infos Bestellen
Bootstrap Slider
Marina Frank - Ganz schön vielseitig!


15.10.2015 - Zeit zum Kuscheln

Zeit zum Kuscheln ist eigentlich immer. Das gilt jedenfalls für mich. Ich tue es für mein Leben gern und sollte es mal nicht möglich sein, weil der liebe Mensch an meiner Seite fehlt oder er keine Lust dazu hat, schmuse ich mit meiner Katze Hanni. Sie erinnern sich? Das ist die Besucherin auf meinem Schreibtisch, wenn neue Geschichten, Bücher oder Blogeinträge entstehen.

Kuscheln entspannt und macht Spaß. Was gibt es Schöneres, als die Wärme und den Atem des Anderen zu spüren, sich an ihn zu schmiegen, das Gefühl der Gemeinschaft und der Verbundenheit miteinander auszukosten? Hier geht es um Nähe und Vertrauen.

Noch behaglicher wird es auf dem Sofa oder im Bett, wenn der Wind Regentropfen gegen die Fensterscheibe prasseln lässt. Jetzt im Herbst können wir uns sicher des Öfteren daran erfreuen. Nässe und Kälte haben also auch ihre guten Seiten.

Ich habe gehört, dass man sich heutzutage eine Kuschel-Frau mieten kann. Sie kommt ins Haus und steht einem für eine bestimmte Zeit zur Verfügung. Es geht ums Kuscheln, mehr nicht! Besonders Menschen, die niemanden zum Schmusen haben, machen von diesem Angebot Gebrauch.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie jemand Liebes zum Kuscheln an Ihrer Seite haben und viel Zeit zum Kuscheln

Ihre Marina Frank


Vorheriger Beitrag vom 08.10.2015
Musik

Nächster Beitrag vom 26.10.2015
Platzwechsel

RSS-Feed zum Blog von Marina Frank Klicken Sie links auf das RSS-Feed-Symbol, um den Blog von Marina Frank zu abonnieren. So verpassen Sie keinen neuen Eintrag!



Ein Katalanischer Sommer - Leseprobe gefällig?

Barcelona ist strahlend hell. Am tiefblauen Himmel scheint die Sonne und die Luft flimmert vor Hitze über der Plaça Catalunya im Herzen der Stadt. Touristen sitzen auf schattigen Bänken, um ein Weilchen zu rasten. Kinder füttern Tauben und jagen ihnen nach. Junge Leute haben es sich unter Bäumen auf einer kleinen Rasenfläche bequem gemacht.

Heute ist Mittwoch. Manuela steht oberhalb der Plaça neben einer Wasser-Fontäne, die ihre erfrischenden feinen Tröpfchen vom leichten Wind in alle Himmelsrichtungen davontragen lässt. Hamburg scheint ihr unendlich weit weg zu sein. Wenn sie jetzt daran denkt, kommt es ihr grau und kalt vor. Und dann ist da noch Thorsten. Auf seine Gesellschaft legt sie zurzeit keinen gesteigerten Wert. Manuela will gar nicht wissen, mit wem er sie dieses Mal betrogen hat. Sie nimmt an, dass es sich entweder um eine Sekretärin oder eine seiner Studentinnen handelt. Die jungen Mädchen himmeln ihren Herrn Professor Thorsten Schenk ja geradezu an. Manuela fragt sich, was sie dazu bewegt, ausgerechnet Kunstgeschichte zu studieren. Sie selber findet die Analyse der Werke »alter Meister« ermüdend.

Manuela schüttelt den Kopf und blickt in Richtung der Straße, um auf andere Gedanken zu kommen. Hier ist was los. Linienbusse, Lastwagen, PKWs, die Stadtrundfahrtbusse und nicht zu vergessen die für Barcelona so typischen schwarz-gelben Taxis stauen sich und kommen nur langsam vom Fleck. Motorradfahrer sausen zwischen den anderen Verkehrsteilnehmern hindurch. An der Haltestelle für die Aero-Busse, mit denen die Touristen vom bzw. zum Flughafen gebracht werden – sie befindet sich direkt vor dem Gebäude des Corte Inglés, Spaniens größter Kaufhauskette – steigen Neuankömmlinge aus und strömen auf die Straße. Andere Leute drängen in den Bus, um ihre Abreise anzutreten. Auch die Gehwege sind gut besucht. Menschen aus aller Herren Länder bestaunen Geschäfte und Hotels. Manuela stört das nicht. Trotz der rund zweitausend Kilometer, die sie im Zug durch halb Europa zurückgelegt hat, fühlt sie sich frisch und ausgeruht, ja irgendwie beschwingt.

Hier finden Sie eine weitere Leseprobe